Das Scharbockskraut kommt in ganz Europa und Asien vor und bildet dichte Polster aus.
Bienen und Fleigen bestäuben diese Pflanze und Ameisen verbreiten den Samen.
In den Achseln der Laubblätter entstehen Brutkörper, die der vegetativen Fortpflanzung dienen.
Inhaltstoffe: geringe Mengen von Protoanamonin, Alkaloide, Saponine, Gerbstoffe und viel Vitamin C.
Früher nutzte man die Pflanze gegen Skorbut, wegen ihres hohen Vitamin C Gehaltes.
Die jungen Blätter schmecken sehr gut im Salat.
Ab der Blütezeit ist die Pflanze schwach giftig. Sie wirkt dann haut- und schleimhautreizend und sollte nicht mehr geerntet werden.
Wie alle Hahnenfußgewächse sollte man das Scharbockskraut nach der Blüte auch nicht mehr als Tierfutter (Schildkrötenfutter)verwenden.