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Caltha palustris

Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)

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Merkmale: Die großen gold-gelben glĂ€nzenden BlĂŒten besitzen keine KelchblĂ€tter, die BlĂŒtenhĂŒlle ist also einfach. Der StĂ€ngel ist hohl, ohne Milchsaft, und aufrecht oder aufsteigend. Die GrundblĂ€tter sind langgestielt und ebenso wie die sitzenden StĂ€ngelblĂ€tter nierenförmig.
Vorkommen: Die Sumpfdotterblume kommt auf nassen Wiesen, in GrÀben und an Bachufern vor. Sie liebt stickstoffhaltige Böden und stehendes Wasser.
Besonderheit: Die Samen der Sumpfdotterblume können schwimmen und so weit verbreitet wrden. Die BlĂŒten enthalten viel Nektar und locken so viele Insekten an, die die BlĂŒte dann bestĂ€ubt.
Giftwirkung: Der Hauptgiftstoff heißt Protoanemonin. Ebebnso sind giftige Saponine und Flavonglykoside enthalten.
FrĂŒher wurden die BlĂŒtenknospen als Kapernersatz verwendet. Davor wird allerdings gewarnt, weil auch diese giftig sind.
Bei Tieren wurden Vergiftungserscheinungen bei Ziegen und Schafen beobachtet. Im Allgemeinen fressen die Tiere aber diese Pflanze wegen des scharfen Geschmacks nicht.
Bei Menschen kann es zur Reizung der Haut kommen mit einem pemphigusartigem Ausschlag, sowie zu Gastroenteristis, Ohrensausen, Schwindel und schwachem Puls.
Ähnliche Arten: Die Sumpfdotterblume kann man höchstens mit der Gelben Teichrose, Nuphar lutea, verwechseln. Diese wĂ€chst aber direkt im Waser, hat viel grĂ¶ĂŸere BlĂŒten und die LaubblĂ€tter sidn herzförmig und schwimmen auf dem Wasser.
 
 

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