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Armeria maritima

Grasnelke (Armeria maritima)

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Fr√ľhlingsbote: Das Ende des Winters zeigt vor den Deichen nur ein Fr√ľhlingsbl√ľher an: die Grasnelke. Auf 10-30 cm hohen Stielen bildet sie im Mai zarte rosa Bl√ľtenk√∂pfe, die dem Wind trotzen. Die Art hat viele volkst√ľmliche Namen bekommen und ist als Trockenstrau√ü und Blumenkranz sehr beliebt. Ihren heutigen Namen haben ihr die unscheinbar grasartigen Bl√§tter eingebracht. Sie bilden eine dichte Rosette am Ende eines Wurzelstockes, der Jahrzehnte alt werden kann.

Kulturfolger: Die Grasnelke ist die Kennart der Salzrasen an der Nord- und Ostseek√ľste und w√§chst nat√ľrlicherweise in der oberen Salzwiese und in der Keilmeldenflur. Durch Beweidung wird sie gef√∂rdert und tritt deshalb h√§ufig in kurzgefressenen Andelrasen auf. Im Binnenland w√§chst sie oft auf den versalzenen Mittelstreifen von Autobahnen.

Giftzwerg: Die Grasnelke ist keine Nelke, sondern geh√∂rt zur Familie der Bleiwurzgew√§chse. Diese Pflanzen k√∂nnen giftige Metall- und Salzionen "handhaben", so dass sie an Orten gedeihen, die f√ľr andere Pflanzen unbesiedelbar sind. Dies sind salz- und schwermetallhaltige B√∂den in ganz Europa. Wo im Harzvorland Graselken wachsen, sind die B√∂den oft so schwermetallhaltig, dass die K√ľhe tot auf der Weide umfallen!
 
 

Neuigkeiten

6.4.2004:
Im Inhaltsverzeichnis können jetzt explizit alle Heil- oder Futterpflanzen angezeigt werden.

17.3.2004:
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9.3.2004:
©opyright-Hinweise der Bilder wieder sichtbar

1.2.2004:
Erweiterung des Pflanzen-Lexikons

27.1.2004:
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14.1.2004:
neues Pflanzenlexikon

1.1.2004:
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